Wie man als Ausländer ein Unternehmen in der Schweiz gründet

Aufgrund der Politik der Schweizer Regierung, die ein wettbewerbsfähiges und dynamisches Geschäftsumfeld bei gleichzeitig strikten Finanzgesetzen unterstützt, ist die Schweiz eines der größten Handelszentren weltweit. Daher ist es keine Überraschung, dass viele Ausländer daran interessiert sind, in der Schweiz zu investieren, denn der Eintritt in den Schweizer Markt kann sehr lohnend sein. Die Zahl der Ausländer, die in der Schweiz ein eigenes Unternehmen gründen möchten, wächst stetig, wobei Sie aber einige wichtige Fakten kennen sollten, bevor Sie die Gründung eines Unternehmens in Betracht ziehen.

Nach dem schweizerischen Gesetz sind die ausländischen Staatsbürger berechtigt, in der Schweiz ein Geschäft zu gründen; dennoch ist es wichtig, einige Voraussetzungen zu erfüllen.

Beispielsweise können Bürger der EU oder der EFTA-Länder das Freizügigkeitsabkommen nutzen. Bürger außerhalb des EU- oder EFTA-Blocks haben nicht den gleichen Vorteil und könnten auf einige Schwierigkeiten stoßen. In einigen Fällen sind besondere Anforderungen zu erfüllen, beispielsweise Einholung einer bestimmten Genehmigung. In einem derartigen Fall gibt es immer noch gute Chancen, in der Schweiz ein eigenes Unternehmen zu gründen oder sich selbstständig zu machen.

Bürger der EU/EFTA - Länder

Bürger der EU- oder EFTA-Länder haben nicht nur das Recht, ein Unternehmen zu gründen, sondern sie können auch von zahlreichen Wettbewerbsvorteilen profitieren. Die Freizügigkeitsvereinbarung sieht vor, dass diese Bürger keine C-Bewilligung benötigen, um ihren Wohnsitz in der Schweiz zu gründen.

Um ein Unternehmen zu gründen, müssen EU- und EFTA-Bürger eine B-Genehmigung erhalten, die für 5 Jahre gültig ist. Ferner erklären sie ihren Tätigkeitsgegenstand und erbringen dafür einen Nachweis. Zum Nachweis werden folgende Dokumente benötigt:

  • Gültiges Bankkonto;
  • Geschäftsplan;
  • Handelsregistereintrag;
  • Berufsregistereintrag;
  • Sozialversicherungsnachweis für Selbständige;
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

Bürger aus Nicht - EU/Nicht - EFTA - Ländern

Falls Sie außerhalb der EU oder der EFTA wohnen, aber von den Vorteilen der Gründung eines Unternehmens in der Schweiz profitieren möchten, müssen Sie die im Arbeitsgesetz festgelegten Standards erfüllen.

Es gibt drei Möglichkeiten, einen Rechtsanspruch zur Gründung eines eigenen Unternehmens in der Schweiz zu erhalten, wenn Sie nicht die Hilfe einer spezialisierten Firma benötigen:

  1. Besorgen Sie sich die C - Zulassung und erhalten Sie damit das Recht, sich in der Schweiz selbständig zu machen;
  2. Heiraten Sie eine Person, die eine C-Lizenz besitzt;
  3. Heiraten einen Schweizer Bürger.

Wenn keines der oben genannten Kriterien zutrifft, dürfen ausländische Investoren nach wie vor eigene Unternehmen gründen, sofern sie nachweisen können, dass ihre Geschäfte nachhaltig positive Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft haben. Eindeutig ist ein Geschäftsplan verbindlich.

Wenn Sie berechtigt sind, sich selbstständig zu machen, erhalten Sie eine Kurzzeitbewilligung (L - Bewilligung). Mit dieser Bewilligung können Sie in der Schweiz für 12 Monate geschäftlich tätig werden. Sie können diese Bewilligung für weitere 12 Monate verlängern, aber um sie zu erneuern, müssen Sie die von der Verwaltung veranstaltete Arbeitsrechtsprüfung bestehen.

Wenn Sie den Ärger vermeiden möchten, können Sie in sämtlichen Fällen ein Unternehmen durch Vermittlung eines Fachunternehmens gründen, das sich um alle bürokratischen Hürden für Sie kümmert und alle notwendigen Genehmigungen einholt.

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